Verbraucherfreundlichkeit der Einrichtung

Seniorenwohnen Alzenau, 63755 Alzenau

Profil
der Einrichtung
Details
zum Angebot
Verbraucherfreundlichkeit
Einrichtung geprüft
Kriterien
bestandener Krankheits-
bilderpr√ľfungen

1. AUTONOMIE

1.1 Informationsangebote

1.1.1
Verbraucherfreundliche Informationsmaterialien

Der Vertrag und die Anlagen enthalten neben den Angaben zum Pflegegrad eine genaue Beschreibung des Wohnplatzes, des Verpflegungsangebots, der hauswirtschaftlichen Leistungen, der Betreuungsleistungen sowie der Zusatzangebote und Angaben zu den Preisen der jeweiligen Leistungen. Die einzelnen Kostenanteile sowie die Gesamtkosten sind verständlich und nachvollziehbar dargestellt.
Die Hausordnung beschränkt sich auf informatorische Hinweise und verzichtet auf Verhaltensvorschriften.
In den Informationsmaterialien, die den Interessenten zur Verf√ľgung gestellt werden, l√§sst sich die Einrichtung wiedererkennen.

1.1.2
Individuell ausgerichtete Informationen

Die Informationen, die im Gespräch mit Interessenten gegeben werden, sind ausreichend und decken sich mit den schriftlichen Informationen.
Mustervertrag, Hausordnung sowie Anlagen werden verständlich erläutert.
Das individuelle Betreuungskonzept wird erläutert und diskutiert.

1.1.3
Erreichbarkeit von Kontaktpersonen zu Angeboten der Hilfe und Pflege

Name mit Foto der Leitungskr√§fte und deren Erreichbarkeit w√§hrend der Arbeitszeit h√§ngen oder liegen f√ľr alle sichtbar aus oder werden auf sonstige Weise f√ľr alle erkennbar und in gut lesbarer Schrift ver√∂ffentlicht.
Name mit Foto der Mitglieder der Bewohnervertretung und deren Erreichbarkeit h√§ngen oder liegen f√ľr alle sichtbar aus oder werden auf sonstige Weise f√ľr alle erkennbar und in gut lesbarer Schrift ver√∂ffentlicht.
Zur Unterst√ľtzung bei der Beantragung von Leistungen der Pflege- oder Krankenversicherung sowie sonstiger Sozialleistungen stehen erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zur Verf√ľgung.

1.2 Selbstbestimmung und Wahlmöglichkeiten

1.2.1
Selbstbestimmte Lebensf√ľhrung

Die Essenszeiten entsprechen den √ľblichen Zeiten f√ľr die Einnahme der Hauptmahlzeiten.
Auch Bewohnerinnen und Bewohner, die Unterst√ľtzung ben√∂tigen, haben die M√∂glichkeit, die Einrichtung nach Belieben zu verlassen und zur√ľckzukehren.
Multifunktionelle R√§ume stehen f√ľr Sport, Bewegungs√ľbungen, Werken oder sonstiges Hobby zur Verf√ľgung.

1.2.2
Erm√∂glichung von Gen√ľssen

Das Speisenangebot beim Mittagessen ist abwechslungsreich.
Das Speisenangebot ist appetitanregend und wird optisch ansprechend angeboten.
Der Koch bzw. die Köchin der Einrichtung ist auf die Besonderheiten einer bedarfsgerechten Ernährung der Bewohnerinnen und Bewohner sowie einer genussreichen Darbietungsweise geschult.
Die Bewohnerinnen und Bewohner haben die Möglichkeit, alkoholische Getränke zu erwerben und zu sich zu nehmen.
Raucher haben die Möglichkeit, Rauchwaren zu erwerben und in der Einrichtung zu rauchen.
Naturerlebnisse werden gefördert.

1.2.3
Autonomie in finanziellen Angelegenheiten

Hilfestellung bei der Beschaffung von Bargeld wird auf Wunsch geleistet.
Hilfestellung bei Geld√ľberweisungen wird auf Wunsch geleistet.
Eine Bargeldverwaltung erfolgt nur, wenn die Bewohnerinnen und Bewohner dies w√ľnschen und eine entsprechende Vollmacht vorliegt.

1.3 Hilfe zur Selbsthilfe

1.3.1
Selbstständigkeit in der Lebensgestaltung

Die Bewohnerinnen und Bewohner k√∂nnen Artikel des t√§glichen Bedarfs an einer Verkaufsstelle oder bei einem mobilen H√§ndler erwerben und werden dabei unterst√ľtzt, dieses Angebot wahrzunehmen.
Tätigkeiten im eigenen oder im gemeinschaftlichen Kochbereich können auch im Sitzen oder im Rollstuhl verrichtet werden.
Die Bewohnerinnen und Bewohner werden bei Bedarf bei der Nutzung von Hilfsmitteln, wie beispielsweise beim Aufsetzen der Brille, beim Anbringen des H√∂rger√§tes oder beim Einsetzen der Zahnprothese, unterst√ľtzt.

1.3.2
Selbstständigkeit beim Essen und Trinken

Die Bewohnerinnen und Bewohner haben auf Wunsch die Möglichkeit, das Essen auf dem eigenen Zimmer einzunehmen.
Es wird darauf geachtet, dass Tischdecke bzw. Tischplatte und Geschirr im farblichen Kontrast zueinander stehen.

1.3.3
Selbstständigkeit bei der Körperpflege und Kosmetik

Bewohnerinnen und Bewohner werden in Bezug auf K√∂rperpflege, Kosmetik, Frisur oder Bartpflege unterst√ľtzt, ihre W√ľnsche und Gewohnheiten weiterhin umzusetzen.
In den Badezimmern sind technisch angepasste Sanit√§robjekte f√ľr die selbstst√§ndige K√∂rperpflege vorhanden.

2. TEILHABE

2.1 Austausch und Geselligkeit

2.1.1
Barrierefreier Zugang zu Gemeinschaftsräumen

Bei Treppen, die von den Bewohnerinnen und Bewohnern genutzt werden können, sind der Beginn und das Ende besonders gekennzeichnet.
Die Nutzbarkeit und Bedienbarkeit von Aufz√ľgen entspricht auch den F√§higkeiten mobilit√§tseingeschr√§nkter und sinnesbehinderter Bewohnerinnen und Bewohner.
In Gemeinschaftsfl√§chen und -r√§umen wird die individuelle Orientierung durch gestalterische Ma√ünahmen unterst√ľtzt.
Der Außenbereich kann auch von mobilitätseingeschränkten Bewohnerinnen und Bewohnern ohne Einschränkungen genutzt werden.

2.1.2
Attraktive Gestaltung der Gemeinschaftsräume

Die Farb- und Lichtgestaltung der Gemeinschaftsflächen und Gemeinschaftsräume ist ansprechend.
Flure und Gemeinschaftsräume wirken einladend.
Die Luft in der Einrichtung ist frisch, und es sind keine unangenehmen Ger√ľche bemerkbar.

2.1.3
Beteiligung an Aktivitäten innerhalb der Einrichtung

Es werden bewegungsf√∂rdernde und geistesanregende Aktivit√§ten angeboten, die die verschiedenen Interessenlagen und unterschiedlichen gesundheitlichen Gegebenheiten der Bewohnerinnen und Bewohner ber√ľcksichtigen.
Den Bewohnerinnen und Bewohnern wird angeboten, Verantwortung f√ľr Aufgaben in der Einrichtung zu √ľbernehmen.

2.1.4
Kontakt zu Angehörigen, Freunden und Ehrenamtlichen

Es gibt R√§ume und Kommunikationsbereiche f√ľr Treffen von Bewohnerinnen und Bewohnern mit ihren Angeh√∂rigen und sonstigen Vertrauenspersonen.
Auf Wunsch haben die Bewohnerinnen und Bewohner die M√∂glichkeit, mit Mitteln des Internets zu kommunizieren, und sie werden dabei unterst√ľtzt.
Die Einrichtung fördert in Absprache mit den Bewohnerinnen und Bewohnern oder ihren Angehörigen Kontakte zum bisherigen Freundes- und Bekanntenkreis.
Das Entstehen von vertrauensvollen Beziehungen und Freundschaften unter den Bewohnerinnen und Bewohnern wird gefördert.
Bei der Organisation von Nachbarschaften im Wohnbereich oder in Wohngruppen wird auf die soziale Herkunft und die sozio-kulturellen Interessenlagen der Bewohnerinnen und Bewohner geachtet.
Angehörige und sonstige Vertrauenspersonen werden auf Wunsch der Betroffenen in Betreuungsmaßnahmen einbezogen, und ihre Mitwirkung wird gefördert.
Die Mitwirkung von Angehörigen, Freunden und Ehrenamtlichen an den Angeboten der Einrichtung wird gefördert.

2.2 Beteiligung am öffentlichen Leben

2.2.1
Teilhabe am Leben der örtlichen Gemeinschaft

Besuche von Personen aus dem örtlichen Umfeld und anderen Gästen werden gefördert.
Bewohnerinnen und Bewohner werden dabei unterst√ľtzt, Angebote im √∂rtlichen Umfeld zu nutzen.
Das √∂rtliche Umfeld wird √ľber Besonderheiten von demenzkranken Menschen und den Umgang mit ihnen aufgekl√§rt.

2.2.2
Teilhabe am gesellschaftlichen und politischen Leben

Das gemeinschaftliche Erleben von Filmen und Fernseh√ľbertragungen zu Ereignissen von besonderem Interesse ist m√∂glich.
Die Kommunikation √ľber das tagesaktuelle Geschehen in der Einrichtung und in der Kommune wird gef√∂rdert.
Unterst√ľtzung bei der Aus√ľbung des Wahlrechts wird auf Wunsch vermittelt.

2.2.3
Sicherheit und Schutz im örtlichen Umfeld

Es gibt Absprachen mit Polizeidienststellen und der örtlichen Feuerwehr im Hinblick auf Notfallinterventionen.

2.3 Wertschätzung der Arbeit des Mitwirkungsgremiums

2.3.1
Stellenwert des Mitwirkungsgremiums

Das Mitwirkungsgremium ist √ľber seine Mitwirkungsrechte informiert.
Leitungskräfte nehmen nur an den Tagesordnungspunkten der Sitzungen des Mitwirkungsgremiums teil, zu denen sie eingeladen sind.
Das Mitwirkungsgremium wird √ľber Vorhaben rechtzeitig informiert, vor Entscheidungen angeh√∂rt, und L√∂sungen werden gemeinsam erarbeitet.
√úber Begehungen durch externe Kontrollstellen wird das Mitwirkungsgremium unverz√ľglich informiert.
Das Mitwirkungsgremium wird √ľber die Ergebnisse der Begehungen der Kontrollstellen informiert.
Bei Bedarf wird der Einbezug externer Unterst√ľtzungspersonen in die Arbeit des Mitwirkungsgremiums gef√∂rdert.

2.3.2
Kommunikation zwischen Mitwirkungsgremium und Bewohnerschaft

Dem Mitwirkungsgremium werden die Namen neu eingezogener Bewohnerinnen und Bewohner bekannt gegeben, damit es sie begr√ľ√üen kann.
Dem Mitwirkungsgremium werden geeignete M√∂glichkeiten f√ľr Mitteilungen an Bewohnerinnen und Bewohner einger√§umt.
Dem Mitwirkungsgremium steht f√ľr seine Sprechstunden ein geeigneter Raum zur Verf√ľgung.

3. MENSCHENW√úRDE

3.1 Der Mensch im Mittelpunkt

3.1.1
Ber√ľcksichtigung der individuellen Interessen und Belange

Bestimmte Erfordernisse bei der Kommunikation, wie langsames und deutliches Sprechen oder Gestikulieren, werden ber√ľcksichtigt.
F√ľr jeden Bewohner und f√ľr jede Bewohnerin gibt es eine feste Ansprechperson in der Einrichtung, die sich Zeit f√ľr Gespr√§chsw√ľnsche und pers√∂nliche Anliegen nimmt und die f√ľr Lob, Kritik und Verbesserungsvorschl√§ge ein offenes Ohr hat.
W√§hrend bestimmter Zeiten werden die Bewohnerinnen und Bewohner nicht in ihren Zimmern gest√∂rt; diese werden nur um Notfall oder auf ausdr√ľcklichen Wunsch betreten.
Leitung und Personal fragen W√ľnsche und Kritiken der Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihrer Angeh√∂rigen und Vertrauenspersonen regelm√§√üig ab und setzen sich mit ihnen aktiv auseinander.

3.1.2
Ber√ľcksichtigung der kulturell, weltanschaulich bzw. religi√∂s gepr√§gten Lebensf√ľhrung

Das Angebot an Veranstaltungen ist vielf√§ltig und abwechslungsreich und ber√ľcksichtigt unterschiedliche Interessen.
Bei den Essensangeboten werden individuelle Gewohnheiten ber√ľcksichtigt.
Eine Teilnahme an Gottesdiensten und anderen religiösen bzw. weltanschaulichen Ritualen oder aufsuchende seelsorgerische Begleitung werden ermöglicht.

3.1.3
Ber√ľcksichtigung ethischer Prinzipien

Eine Ethikkommission oder ein vergleichbares Gremium wird in Konfliktfragen bei k√ľnstlicher Ern√§hrung, freiheitsentziehenden Ma√ünahmen und in der Sterbephase beratend hinzugezogen.
Es gibt Verfahrensregeln (Grunds√§tze/Leitlinien) √ľber die Anwendung von freiheitsentziehenden Ma√ünahmen oder der Vergabe von Psychopharmaka, die auch Alternativen zu deren Vermeidung beinhalten.
Bei Unklarheiten hinsichtlich der Gestaltung der letzten Lebensphase und des Vorgehens nach dem Tod werden Angehörige oder sonstige Vertrauenspersonen konsultiert, um dem mutmaßlichen Willen der betreffenden Person zu entsprechen.

3.1.4
Wertschätzender Umgang mit den Bewohnerinnen und Bewohnern

Der Umgangston des Personals gegen√ľber den Bewohnerinnen und Bewohnern ist freundlich und respektvoll.
Mit den Bewohnerinnen und Bewohnern werden die f√ľr sie zust√§ndigen Pflegekr√§fte und ihre Aufgaben abgestimmt.
Bewohnerinnen und Bewohnern wird an Geburtstagen oder an sonstigen f√ľr sie wichtigen Ereignissen pers√∂nlich gratuliert.
Bewohnerinnen und Bewohner, die Unterst√ľtzung beim Ankleiden ben√∂tigen, sehen gepflegt aus.
Demenzkranke Menschen werden mit ihren Besonderheiten angenommen und respektiert.

3.2 Privat- und Intimsphäre

3.2.1
Die Einrichtung als Zuhause der Bewohnerinnen und Bewohner

Die Bewohnerinnen und Bewohner k√∂nnen ihren Wohnbereich nach eigenen W√ľnschen gestalten und werden dabei unterst√ľtzt.
Das Mitbringen eigenen Mobiliars und anderer vertrauter Einrichtungsgegenst√§nde wird bei an Demenz erkrankten Bewohnerinnen und Bewohnern ausdr√ľcklich gef√∂rdert.
Bei der Unterst√ľtzung zur Gestaltung des Wohnraums mit pers√∂nlichen Gegenst√§nden wird auf das Blickfeld sitzender oder bettl√§geriger Bewohnerinnen und Bewohner geachtet.
Zimmer, die der Sonne zugewandt sind, verf√ľgen √ľber Sonnenblenden oder vergleichbaren Sonnenschutz oder eine Klimaanlage.
Bei Zweibettzimmern wird die Bewohnerin bzw. der Bewohner in die Auswahl der Mitbewohnerin bzw. des Mitbewohners einbezogen.
Der Umgang von Bewohnerinnen und Bewohnern mit Haustieren wird ermöglicht.

3.2.2
Respekt vor der Privatsphäre

Es gibt Vorkehrungen, um den Zutritt unbefugter Personen in die Einrichtung zu verhindern, und es ist sichergestellt, dass auch nachts kein unkontrollierter Zugang zur Einrichtung möglich ist.
Ebenerdig liegende R√§ume haben einbruchsichere Vorrichtungen an Au√üent√ľren und Fenstern.
Vor Betreten der Bewohnerzimmer wird grundsätzlich angeklopft und die Erlaubnis zum Eintreten abgewartet.
Die Bewohnerinnen und Bewohner haben grundsätzlich die Möglichkeit, ihre Zimmer abzuschließen.
Die Bewohnerinnen und Bewohner haben die Möglichkeit, persönliche Gegenstände einzuschließen.
Ungestörtes Telefonieren ist möglich.
In Zweibettzimmern erm√∂glichen die Architektur oder die Anordnung der M√∂bel ein Mindestma√ü an pers√∂nlichen R√ľckzugsm√∂glichkeiten.
Im Konfliktfall wird auf Wunsch von Bewohnerinnen oder Bewohnern die M√∂glichkeit eines Umzugs in ein anderes Unternehmen hingewiesen nun Zimmer gepr√ľft und versucht, eine zeitnahe L√∂sung zu finden.

3.2.3
Intimsphäre und Sexualität

Es besteht die Möglichkeit, pflegerische Hilfen von Personen gleichen Geschlechts zu erhalten.
Sexuelle Aktivitäten und Beziehungen unter Bewohnerinnen und Bewohnern werden respektiert und können gelebt werden.

3.3 Recht auf ein Sterben in W√ľrde

3.3.1
Entscheidungs- und Willensfreiheit in der letzten Lebensphase

Bewohnerinnen und Bewohner sowie ihre Angeh√∂rigen und Vertrauenspersonen erhalten ein gezieltes Angebot an Beratung zu Patientenverf√ľgungen und Vorsorgevollmachten.
Es ist sichergestellt, dass die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem Zimmer sterben können.

3.3.2
Abschiednehmen

Mitbewohnerinnen und Mitbewohnern wird ausreichend Zeit zum Abschiednehmen gegeben.
Kulturell geprägte Abschiedsrituale sind möglich und werden respektiert.
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Kurzinfo

Seniorenwohnen Alzenau

Seniorenwohnen Alzenau
Bachstraße 2
63755 Alzenau
Tel.: 06023/9787142

 

 

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